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Sie musste ihren Schulsack selber packen

Die drei Fragen an Claudia Kohler. Sie ist weltoffen und blickt zuversichtlich in die Zukunft, weiss aber auch mit Schwierigkeiten umzugehen.

Sonntag, 08. September 2019 Erika Kestenholz (78)
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Sie ist gern unterwegs: Claudia Kohler (19) – Bild: Julia Steffen

Liebe Claudia, woher kommst du?

Ich wuchs in Worb auf. Als mein Bruder zur Welt kam, war ich zweieinhalbjährig. Er kam sechs Wochen zu früh und lag in einem Brutkasten, winzig, mit vielen Schläuchen ringsum, und überall Kleberli, auch im Gesicht. Das ist meine früheste Kindheitserinnerung. Bald danach traten bei meiner Mutter gesundheitliche Probleme auf und es stellte sich heraus, dass sie an Multipler Sklerose litt. So wurden wir Kinder schon früh relativ selbständig, lernten kochen, haushalten. Ich musste meinen Schulsack selber packen. Ich passte oft auf meinen Bruder auf, fühlte mich jedoch nicht benachteiligt. Ich hatte eine enge Beziehung zu meiner Patin und den Grosseltern. Sie unterstützten uns sehr. Unser Familienleben verlief harmonisch.

Tanzen ist meine grosse Leidenschaft. Ballett, Contemporary, Modern Jazz. Wir treten jährlich einmal in einer Gruppe auf.

Wo stehst du im Moment?

Ich schob nach der Maturität ein Zwischenjahr ein und bin viel unterwegs. Ein halbes Jahr verbrachte ich in Paris, besuchte London, Amsterdam und Berlin. In Paris besuchte ich während zwei Monaten eine Sprachschule. Diese vermittelte mir eine Stelle in einer Patisserie, als Verkäuferin und im Service. Dort erlebte ich, was es heisst, eine Ausländerin mit fremdländischem Akzent zu sein. Unsere eher noble Kundschaft behandelte mich oft herablassend. Ich verdiente dort gleich viel wie die anderen Angestellten, jedoch herzlich wenig, wenn ich bedenke, wie teuer die Wohnungen dort sind. Begreiflich, dass die Gelbwesten demonstrieren. Ihretwegen mussten wir oft Umwege in Kauf nehmen. Ich erlebte auch eine Evakuierung mit. Was mir im Allgemeinen Sorgen macht, sind Klimaleugner und die Ablehnung gegenüber Emigranten. Allerdings versuche ich, ruhig und gelassen zu bleiben, alles so zu nehmen, wie es kommt und das Beste daraus zu machen.

Wohin gehst du?

Als Nächstes verbringe ich noch einen Monat in Paris. Studieren will ich Sozialwissenschaft und Geschichte. Dazu gehören Politwissenschaften, Soziologie und Medienkommunikation. Darauf freue ich mich. Durch das Studium oder durch Praktika wird sich mein weiterer Weg zeigen. Natürlich ist nicht selbstverständlich, dass ich danach einen Job finde. Und ob ich später noch AHV erhalte, ist auch nicht klar, aber darüber mache ich mir noch keine Sorgen. Im Alter möchte ich Interessen nachgehen, für die ich vorher keine Zeit hatte, soziale Kontakte pflegen und wenn möglich gesund sein. Als Grossmutter wäre ich gern unternehmungslustig und locker, beweglich im Geist. Weisheit ist ein grosses Wort, aber es wäre schön, wenn sich Menschen bei mir Rat holen würden. Ich möchte möglichst viel von der Welt gesehen haben.

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Beitrag von:

Erika Kestenholz (78)

Sie war Lehrerin und Familienfrau, pflegt Altbewährtes wie Musik, und ist offen für Neues. Lieber ein Miteinander statt ein Nebeinander oder sogar ein Gegeneinander. Das gilt auch beim Thema Wohnen. Generationenwohnformen haben Zukunft!

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