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Drei Fragen: Das Rad des Lebens

Christof Fankhauser (74) beantwortet die Drei Fragen auf der philosophischen Ebene. Am liebsten möchte er nicht mehr an das Rad der Lebens gebunden sein.

Mittwoch, 22. Januar 2020 Melina Hasler (31)
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Christof Fankhauser kam für das Gespräch ins Generationenhaus Bern. – Bild: Erika Kestenholz

Lieber Christof, woher kommst du?

Seit meiner Jugend beschäftige ich mich mit spirituellen Themen im Leben. Der Vater Pfarrer, da waren mir das Christentum und somit Religionen bekannt. Früh habe ich realisiert, dass ich mir selber in meiner Zeit auf der Erde  der grösste Stein im Weg bin. Diese Erkenntnis war wichtig für mich, sowie die Einsicht: Da muss es doch noch etwas Anderes geben, im Universum und auf unserem Planeten. Die Grundgedanken des Buddhismus haben mich angesprochen und begleitet, so auch auf meinen Reisen im Himalaya-Gebirge (Ladakh). Auf diesem Weg bin ich auf das Lebensrad gestossen, dargestellt in verschiedenen Klöstern im Norden Indiens.

Kurz zusammengefasst stellt dieses Rad unter anderem in der Nabe die drei Tiere Hahn, Schlange und Schwein dar. Symbolisch stehen sie für Stolz, Hass und Unwissenheit, Grundübel unseres Seins, welche man überwinden muss. Nur dadurch kommt man aus dem Rad heraus und gelangt zur absoluten Freiheit.

Wo stehst du im Moment?

Durch diese buddhistischen Ansätze bin ich auf dem Weg zum «Erwachen». Ich bin mir nun sicher, dass die Wirklichkeit sich im Jetzt befindet, alles was geschehen ist, ist vorbei, und was kommt, ist nicht kalkulierbar.

Ganz tief in uns sind wir mit allen verbunden.

Christof Fankhauser

Es gibt verschiedene Arten von Bewusstsein. So beispielsweise das Ich-Bewusstsein. Das zentrale, wirkliche Ich ist meiner Meinung nach nicht einfach zu fassen, da einem oft von aussen gesagt wird, wer man sei. Das Bild, das wir jedoch abgeben, entspricht längst nicht immer dem, was wir wirklich sind. Unser Ich kann auch sehr beweglich und fluktuierend sein, je nach dem, worauf ich im Moment meine Aufmerksamkeit richte. (Es gibt auch das Wir-Bewusstsein, zu finden in Familien, in Sippen, Völkern). In unserer Kultur ist man sich gewöhnt, gegen aussen zu schauen – um herauszufinden, wer ich bin, muss ich aber meinen Blick gegen innen richten. Ganz tief in uns sind wir mit allen verbunden. Dies funktioniert jedoch nur, wenn wir auf eine Resonanz treffen. Ich vermute, dass wir alle einen gemeinsamen Brennpunkt besitzen. Diesen Brennpunkt stelle ich mir gerne als den Erdkern vor. Durch diesen kann ich mit jemandem am anderen Ende der Welt genauso verbunden sein, wie mit jemandem, der direkt vis à vis von mir sitzt – die Distanz ist gleichermassen der Radius zum Erdmittelpunkt und zurück.

Die Autorin Melina Hasler mit Christof Fankhauser. – Bild: Erika Kestenholz

Durch das Erwachen, durch diese Erkenntnisse, kann ich mich befreien. Ich versuche, aus dem Kreislauf des Lebensrades herauszufinden und mich dementsprechend zu verhalten. Dazu gehört, nicht zu verurteilen, sondern zu verzeihen und achtsam das Bewusstsein zu lenken. Ziel ist das Erwachen im Allbewusstsein.

Wohin gehst du?

Bei unserer Geburt öffnet sich eine Türe und dasselbe geschieht beim Tod, deswegen fürchte ich mich auch nicht davor. Ich glaube nicht, dass nach dem Tod nichts mehr ist. So vergleiche ich gerne unseren Körper mit einem Fahrzeug. Zu Beginn steigt man ein, benötigt Motor, Benzin und immer wieder Reparaturen. Nach gewisser Zeit und gefahrenen Kilometern ist das Auto nicht mehr fahrfähig und man steigt wieder aus. Der Körper ist sozusagen nur ein Hilfsmittel unseres Seins auf der Erde als Person. Doch ohne Körper ist nicht einfach nichts mehr da. So bleibt auch beim Fahrzeug das Ich, die Seele, der Lenker zurück mit den gemachten Erfahrungen und wandert weiter.

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Beitrag von:

Melina Hasler (31)

Melina Hasler studiert Pflege an der BFH, in der Freizeit geht sie gerne schwimmen, wandern, klettern und vieles weitere in der Natur.

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